Porto – UNESCO-Weltkulturerbe und Heimat des Portweins

Porto – UNESCO-Weltkulturerbe und Heimat des Portweins

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Porto ist eine Hafenstadt an der Westküste Portugals, die Namensgeber für den aus der Region stammenden Portwein ist. Die Trauben für den Exportschlager reifen an den Hängen eines tief eingekerbten Tales, dass der Fluss Douro aus dem Fels gewaschen hat. Die historische Altstadt von Porto ist seit 1996 UNESCO-Weltkulturerbe.  

Porto – Großstadt an der Douro-Mündung

Nach Lissabon ist Porto die zweitgrößte Stadt Portugals. Rund eine Viertel Million Menschen leben in der Hafenstadt, deren Stadtgebiet sich am nördlichen Ufer des Flusses Douro erstreckt. Ausgehend vom Flussufer steigt die Altstadt terrassenförmig an. Dicht an dicht drängen sich die Häuser im historischen Zentrum Portos aneinander. Den Fluss Douro überspannen mehrere Brücken, die Porto mit der Stadt Vila Nova de Gaia am gegenüberliegenden Ufer verbinden. Die Stadt ist bekannt für die Portweinproduktion. Der portugiesische Exportschlager reift in bauchigen Eichenfässern in zahlreichen Kellereien.  

Die Hafenstadt Porto liegt im Norden Portugals, in einer von maritimen Einflüssen dominierten Region. Der kühle Kanarenstrom, der in südlicher Richtung an der portugiesischen Küste entlangströmt, lässt die Wassertemperaturen auch in den Sommermonaten kaum die 20-Grad-Marke erreichen. Die Sommer in Porto sind warm mit Tagestemperaturen, die um die 25 Grad pendeln. Im Winter fallen häufig Niederschläge, die jedoch nur in Ausnahmefällen als Schnee niedergehen.  

Altstadtviertel Ribeira: UNESCO-Weltkulturerbe seit 1996

Die kompakte historische Altstadt von Porto mit ihrem Gassenlabyrinth und dem zauberhaften Gebäudeensemble wurde im Jahr 1996 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Unzählige Geschäfte drängen sich in den Straßen und Gassen aneinander. Von der Modeboutique bis zur Weinhandlung finden Sie in der Altstadt Ribeira eine Vielzahl an kleinen Läden, in denen sich das Stöbern lohnt. Im Gegensatz zu vielen anderen Städten in Portugal gibt es in Porto nur wenige große Plätze. Zwar bröckelt an manchen Fassaden der Putz und hölzerne Fensterläden hängen windschief in den Angeln, dem romantischen Charme in den Gassen schadet diese Tatsache nicht. Da zahlreiche Gebäude in der Innenstadt aus grauem Granitgestein errichtet wurden, senkt sich bei nebligem Wetter eine leicht melancholische Stimmung über der Altstadt nieder.  

Einkaufsbummel in Porto

Neben der Altstadt verfügt Porto über ausgewiesene Shopping-Meilen, in denen Sie eine Fülle an Einkaufsmöglichkeiten finden. Das Spektrum reicht von der Modeboutique bis zum Spezialitätengeschäft. Eine zentrale Anlaufstelle ist die Prachtstraße Avenida dos Aliados. Sie wird von prunkvollen Gründerzeitvillen und einigen Barockbauten gesäumt und führt bis zur Praça da Liberdade. In den Untergeschossen der Gebäude befinden sich zahlreiche Läden, Cafés und Restaurants. Ein weiterer Prachtboulevard mit zahlreichen Geschäften ist die Rua de Santa Catarina. An ihr liegt mit dem Einkaufszentrum Mercado do Bolhão eine überdachte Shopping-Mall, in der Sie einen regnerischen Urlaubstag verbringen können. Mit einem außergewöhnlichen Einkaufserlebnis erwartet Sie die Buchhandlung Livraria Lello & Irmão in der Altstadt von Porto. Das außergewöhnliche Ambiente inspirierte die Schriftstellerin J. K. Rowling zur Beschreibung der Bibliothek in den weltberühmten Harry-Potter-Romanen.  

Video: Porto in 4K

Kirchenbauten und Kachelfassaden

Den Beinamen „Barockstadt“ verdankt Porto den zahlreichen barocken Kirchen in der Altstadt. Zu den ältesten Sakralbauten gehört die Kathedrale Sé do Porto, mit deren Bau im 12. Jahrhundert begonnen wurde. Wie ein steinerner Wächter ragt der 76 m hohe Glockenturm Torre dos Clérigos aus dem Häusermeer der Altstadt auf. Neben der historischen Börse aus dem 19. Jahrhundert erhebt sich die gotische Kirche des Franziskanerklosters. Das Gotteshaus punktet mit opulenten Golddekorationen im Innenraum. Ebenfalls reich mit Blattgold verziert sind die Statuen und Altäre in der Igreja Santa Clara. Ganz im Sinne alter portugiesischer Traditionen wurde die Seitenfassade der Igreja do Carmo mit Kacheln verziert. Die bildlichen Darstellungen zeigen die Gründung des Karmeliterordens. Auch die Innenwände der Eingangshalle des Bahnhofs Porto São Bento sind mit blauen Kacheln verziert, die in Portugal als Azulejos bezeichnet werden.  

Bogenbrücke Ponte Luis I: Wahrzeichen der Hafenstadt

Ein phänomenales Bauwerk der Moderne, das längst zu einem Wahrzeichen von Porto geworden ist, ist die Bogenbrücke Ponte Luis I. Die Brücke überspannt den Fluss Douro und verbindet Porto mit der Stadt Vila Nova de Gaia am gegenüberliegenden Ufer. Wer sich bei der Brückenkonstruktion optisch an den Eiffelturm in Paris erinnert fühlt, liegt nicht falsch. Verantwortlich für die Entwürfe war am Ende des 19. Jahrhunderts das Architektenbüro von Gustav Eiffel. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass die stählerne Bogenbrücke über zwei Verkehrsebenen verfügt. Ganz oben befindet sich die Bahntrasse der Metro und darunter rollt der Autoverkehr über den Fluss Douro. Wenn Sie das Brückenbauwerk aus einem ungewöhnlichen Winkel fotografieren wollen, steigen Sie zu Fuß über die Treppe Escada dos Guindais in die Altstadt hinab. Die alte Treppe mit ihren ausgetretenen Steinstufen befindet sich unter dem stählernen Koloss.

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