Lissabon – die kosmopolitische Hauptstadt Portugals

Lissabon – die kosmopolitische Hauptstadt Portugals

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Lissabon ist die kosmopolitische Hauptstadt Portugals und eine bedeutende Hafenmetropole. Die Stadt liegt an der Westküste des Landes. Das Stadtgebiet breitet sich an der Mündung des Flusses Tejo aus.  

Stadt auf sieben Hügeln

Nicht nur Rom wurde in der Antike auf sieben Hügeln errichtet. Lissabon trumpft mit dem gleichen topografischen Merkmal auf. Das Stadtgebiet liegt in einer bergigen Küstenregion. Zu beiden Seiten des Flusses Tejo steigt es terrassenförmig an. Die höchste im Stadtgebiet befindliche Erhebung liegt 226 m hoch über dem Meer. Der Fluss Tejo ist die Lebensader, die Lissabon mit dem Hinterland verbindet. Kurz vor der Mündung in den Atlantischen Ozean breitet sich der Fluss trichterförmig aus und schuf auf diese Weise einen riesigen Naturhafen. Dieser war bereits in der Antike gut zu verteidigen, da sich der Tejo auf den letzten Kilometern wieder verengt. Der Hafen von Lissabon ist der größte und bedeutendste Warenumschlagsplatz des südeuropäischen Landes und ein wichtiger Zwischenstopp für Kreuzfahrtschiffe.  

Portugals Hauptstadt seit 1256

Lissabon blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Die Römer erkannten im zweiten Jahrhundert v. Chr. die strategisch günstige Lage an der Flussmündung des Tejo und erbauten an dieser Stelle einen Handelsort, dem im Jahr 48 v. Chr. das römische Stadtrecht zugesprochen wurde. Im Jahr 719 eroberten die Mauren die Stadt und sie ging im Kalifat von Córdoba auf. Mehr als 400 Jahre lang stand die Stadt an der Tejo-Mündung unter maurischer Vorherrschaft. Erst im Jahr 1147 konnten die Eindringlinge durch christliche Truppen vertrieben werden. Im Jahr 1256 verlegte der portugiesische König Alfonso III. den Regierungssitz von Coimbra nach Lissabon, womit die Hafenstadt endgültig zur Hauptstadt Portugals erklärt wurde. Einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt ab dem Jahr 1500, als Portugal zu einer weltweit führenden See- und Handelsmacht aufstieg.  

Ober- und Unterstadt von Lissabon

Bedingt durch die Lage in einer bergigen Region teilt sich das Zentrum der portugiesischen Hauptstadt in eine Ober- und eine Unterstadt. Die Unterstadt trägt den Namen Baixa und zeichnet sich durch zahlreiche Gebäude aus dem 18. Jahrhundert mit kunstvollen Fliesenfassaden aus. Die vergleichsweise neue Bausubstanz in dem Stadtviertel geht auf ein Erdbeben im Jahr 1755 zurück. Die heftigen Erdstöße verwüsteten das Stadtzentrum von Lissabon und im Viertel Baixa blieb kein Stein auf dem anderen. Heute verlaufen breite Boulevards mit Mosaikböden durch das Stadtviertel, in denen sich Restaurants, Boutiquen und Designer-Hotels aneinanderreihen. Mit der Oberstadt ist Baixa über einen Aufzug verbunden, der gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Betrieb genommen wurde. Der Elevator de Santa Justa ist eine reich verzierte Stahlkonstruktion, dessen Kabinen einen Höhenunterschied von 45 m überwinden.  

Der älteste Teil Lissabons ist das Stadtviertel Alfama. Es erstreckt sich vom Ufer des Flusses Tejo bis  zur Festungsanlage Castelo de São Jorge, die über der Lissaboner Altstadt auf einem Felsen thront. Enge Gassen winden sich durch das Häusermeer, aus dessen Mitte die Catedral Sé Patriarcal emporragt. Mit dem Bau des Gotteshauses wurde im Jahr 1147 begonnen und noch heute erstrahlt die Westfassade im Glanz der Romanik. Wenn Sie das Stadtviertel Alfama zu Fuß erkunden wollen, sind Kondition und Ausdauer gefragt. Die Straßen und Gassen steigen steil an. Bequemer ist eine Fahrt mit der Straßenbahnlinie 28. Die nostalgische gelbe Bahn zuckelt langsam aber stetig den Hügel hinauf und passiert dabei enge Kurven.  

Video: Lisbon, Portugal

Die Wahrzeichen Lissabons

Das bekannteste Baudenkmal Lissabons und gleichzeitig Wahrzeichen der portugiesischen Hauptstadt ist der Torre de Belém. Der Wachturm steht an der Mündung des Tejo und wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Das Plateau in einer Höhe von 35 m ist heute eine Aussichtsplattform. Zusammen mit dem Kloster Mosteiro dos Jerónimos wurde der Torre de Belém im Jahr 1983 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. Das Kloster ließ König Manuel I. im frühen 16. Jahrhundert errichten. Neben zahlreichen Gräbern portugiesischer Könige befindet sich auch das Grabmal des berühmten Seefahrers Vasco da Gama in der Klosteranlage. Der wichtigste Platz im Stadtviertel Baixa ist die Praça do Comércio. Er grenzt direkt an den Fluss Tejo. Das prunkvolle Tor Arco da Rua Augusta markiert den Zugang zum Stadtviertel Baixa. Prächtige Barockbauten rahmen den Platz ein und in der Mitte steht ein Reiterstandbild aus dem Jahr 1775, das den portugiesischen König Joseph I. hoch zu Ross zeigt.  

Ferienhaus Urlaub an der Costa de Lisboa

Als Costa de Lisboa wird die Küstenregion in der Umgebung der portugiesischen Hauptstadt bezeichnet. Hier erstrecken sich feinsandige Strände kilometerweit am Atlantischen Ozean, die an einigen Stellen von felsigen Badebuchten unterbrochen werden. Wenn Sie ein Ferienhaus in Portugal in Stadtnähe buchen wollen, werden Sie unter anderem in Badeorten wie Cascais und Estoril fündig. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Region gut vom Stadtzentrum Lissabons zu erreichen. Wenn Sie einen Standort im innerstädtischen Bereich bevorzugen, bietet sich eine Ferienwohnung in Lissabon als Urlaubsunterkunft an. Sie haben die Wahl zwischen einem geräumigen Familienappartement, einem romantischen Studio mit Blick auf den Tejo und einem modern eingerichteten Loft. Die Appartements verfügen über eine Komplettausstattung, die mehrheitlich einen W-LAN Internetzugang, Kabel-TV-Anschluss und eine vollständig eingerichtete Küche einschließt.

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